5. Beim Versuch, ein Abbild zu erstellen, kriege ich den "Call Back"-Fehler (Rückruffehler). Was bedeutet das?Dieser Fehler bedeutet gewöhnlich, dass R-Drive Image auf den Zieldatenträger, auf dem Sie das Abbild speichern möchten, nicht schreiben kann. Stellen Sie sicher, dass dieser Speicherort genug freien Speicherplatz hat, nicht schreibgeschützt ist, und Sie ausreichende Berechtigungen dafür haben. Es kann manchmal vorkommen, dass beim Verwenden eines zugeordneten Laufwerks als Zieldatenträgers im Taskplaner das benötigte Laufwerk zum Zeitpunkt des Aufgabenstarts nicht zugeordnet ist.
17. Wir versuchen, jede Woche eine vollständige Sicherung und jeden Tag eine inkrementelle Sicherung im unbeaufsichtigten Modus durchzuführen. Bei Bedarf sollte auch die Wiederherstellung im unbeaufsichtigten Modus durchgeführt werden. Deswegen kommt das Neustarten von der Start-CD/DVD nicht in Frage. Ich hätte aber eine Frage bezüglich des Namens der Sicherungsdatei. Wenn eine geplante Aufgabe eine Abbilddatei erstellt, enthält der Name der Datei aktuelles Datum und Zeit. Soll ich dann Datum und Zeit im Dateinamen ebenfalls angeben, wenn ich die Sicherungsdatei wiederherstellen möchte? Wenn ja, dann könnte es problematisch sein, wenn ich Wiederherstellung mit einem Script im unbeaufsichtigten Modus durchführen würde. Denn das Script kennt nicht Datum und Zeit meiner letzten Sicherung.Sie können ein Wiederherstellungsscript manuell erstellen. Benutzen Sie dafür folgendes Muster:
r-driveimagecl [/schalter] restore .....
. Oder Sie können ein Script auf Basis einer geplanten Aufgabe erstellen und es anschließend erweitern.
Mithilfe des Schalters "a" können Sie nicht-interaktiven Modus schaffen.
In diesem Fall wird R-Drive Image dem Benutzer keine Fragen stellen. Wenn das Programm eine Aktion nicht ausführen kann, wird es einen Fehler generieren.
Beispiel:
r-driveimagecl /a restore .....
Wenn Sie die letzten inkrementellen Daten brauchen, können Sie den Parameter -t mit dem Wert -1 hinzufügen
-t=<Zeitabschnittnummer>
Das gibt an, welche inkrementellen Daten bei der Wiederherstellung vom Abbild benutzt werden sollen. Wenn die Zeitabschnittnummer nicht angegeben ist, werden die ersten Daten des Abbilds verwendet. -1 bedeutet die letzten inkrementellen Daten des Abbilds.
Beispiele: -t="2" gibt an, dass der zweite inkrementelle Datensatz bei der Wiederherstellung des Abbilds benutzt werden soll.
Alles zusammen:
r-driveimagecl /a restore -t="-1" .....
In einem echten Script werden Sie anstatt Punkte die obligatorischen Parameter '-a','-s' und '-d angeben müssen.
Weitere Details zu Scriptbefehlen können Sie im R-Drive Image Hilfe-Abschnitt "Scripting and Command Line Operations"
("Skripts und Befehlszeilenoperationen") finden
23. Ich überlege gerade, ob ich R-drive Image zur Sicherung/Wiederherstellung meines Systemdatenträgers benutzen könnte. Irgendwelche Vorschläge?Prüfen Sie vor allem, dass sich alle Komponenten auf dem gleichen Systemdatenträger, in der Regel Laufwerk C:, befinden. (Die Datei pagefile.sys kann zum Beispiel auf einem anderen logischen Datenträger gespeichert sein.) Wenn nicht, dann müssen Sie sie zu einem Systemdatenträger vereinen oder Abbilder aller Datenträger , auf denen sich Systemkomponenten befinden, erstellen und sie später dann wiederherstellen. Andernfalls kann es zum Einfrieren des Systems beim Starten kommen.
Die Erstellung eines Sicherungsabbilds des Systemdatenträgers ist nicht viel anders als die gleiche Aktion bei Nicht-Systemdatenträgern.
Die Wiederherstellung von Daten auf einen Systemdatenträger ist viel komplizierter. Sie können nicht mit der Windows-Version vom R-Drive Image Ihre Daten auf den Systemdatenträger wiederherstellen; dazu benötigen Sie eine Startversion. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
Die erste: Sie erstellen eine Start-CD/DVD. Sie wird Ihnen helfen, wenn Ihr System beschädigt ist oder nicht starten kann und dabei keine der unten erwähnten Probleme hat. Dafür brauchen Sie aber ein CD/DVD-Laufwerk in Ihrem System.
Die zweite: Sie stellen das System ohne Start-CD/DVD wieder her. Wenn Sie versuchen, den Systemdatenträger mit der Windows-Version von R-Drive Image wiederherzustellen, wird das Programm Sie auffordern, das System in R-Drive Image Startversion neu zu starten. Nach Ihrer Bestätigung wird das Programm einige Änderungen an Systemstartdateien vornehmen. Beim Neustart des Systems wird R-Drive im Startmodus gestartet. Beim Benutzen dieses Verfahrens brauchen Sie kein CD/DVD-Laufwerk in Ihrem System zu haben, aber Sie werden auch nicht ein beschädigtes System wiederherstellen können. Außerdem können bestimmte Systemüberwachungsprogramme das Ändern von Systemstartdateien durch R-Drive verhindern. In seltenen Fällen kann dieses Verfahren auch bei manchen EFI-Systemen nicht funktionieren.
In diesem Fall werden Sie selbst ein Abbild wählen müssen, von dem Daten wiederhergestellt werden sollen, und den Zieldatenträger/-Laufwerk festlegen.
Beachten Sie bitte, dass Sie bei der Auswahl von Partitionen/Datenträgern/Laufwerken nicht die herkömmlichen Lauwerkbuchstaben im Windows-Stil wie zum Beispiel C: sehen werden, Sie werden die erforderlichen Objekte anhand von Datenträgerbezeichnung, Größe, Typ des Dateisystems, HDD-Seriennummer usw. wählen müssen. Sie sind gleich für Windows- und Startversionen.
25. Kann ich mithilfe von R-Drive Image Systemwiederherstellungs-Discs für meinen Computer erstellen?Ja. Wählen Sie im Optionsbereich Abbildziel einen CD/DWD-Brenner auf Ihrem Computer aus und schließen Sie die Boot-Version von R-Drive Image in Medienoptionen ein. R-Drive Image wird eine Start-Disc mit dem Abbild Ihres Systemdatenträgers (oder eines Teils davon) erstellen. Sie können dann Ihren Computer von dieser Disc starten und R-Drive Image Startversion für die Wiederherstellung Ihres Systems vom Abbild benutzen.
26. Ich möchte meinen alten PC auf eine virtuelle Maschine kopieren. Kann R-Drive Image mir dabei helfen?Ja. Wählen Sie im Optionsbereich Abbildziel einen CD/DWD-Brenner auf Ihrem Computer aus und schließen Sie die Boot-Version von R-Drive Image in Medienoptionen ein. R-Drive Image wird eine Startdisc mit dem Abbild Ihres Systemdatenträgers (oder eines Teils davon) erstellen. Sie können dann Ihren Computer von dieser Disc starten und R-Drive Image Startversion für die Wiederherstellung Ihres Systems vom Abbild benutzen.
28. Was ist der Unterschied zwischen einer inkrementellen und differenziellen Sicherung? Welche ist besser für meine Aufgabe geeignet?Sie alle speichern nur Änderungen zwischen den Daten des vorher erstellten originellen vollständigen Abbilds des Datenträgers und Daten, die zum Zeitpunkt der Durchführung der Sicherung vorhanden sind.
Bei der differenziellen Sicherung werden nur Änderungen zwischen dem originellen Abbild und der aktuellen Version gespeichert. Bei der Wiederherstellung von Daten werden Sie nur das vollständige Abbild und die differenzielle Datei jener Version brauchen, die Sie eigentlich wiederherstellen möchten.
Bei der inkrementellen Sicherung werden nur Änderungen zwischen der zuletzt erstellten und der aktuellen Version gespeichert. Bei der Wiederherstellung von Daten werden Sie sowohl das vollständige Abbild als auch alle erstellten (inkrementellen und differenziellen) Dateien brauchen, die bis zum Wiederherstellungszeitpunkt erstellt wurden.
Die Auswahl des Verfahrens hängt in jedem Fall von den Besonderheiten Ihrer Aufgabe ab. Wenn Sie stets nur die neusten Sicherungskopien brauchen, so können Sie differenzielle Sicherung wählen und alle früher erstellten differenziellen Dateien löschen. Wenn Sie alle Versionen behalten möchten, so können Sie die inkrementelle Sicherung wählen, damit die Gesamtgröße der gespeicherten Dateien geringer ist. Bitte beachten Sie dabei auch die Sicherheit Ihrer Daten: Bei der Beschädigung einer beliebigen differenziellen Datei werden Daten nur für diese eine Version verloren gehen. Bei der Beschädigung einer inkrementellen Datei gehen Daten für alle nachfolgenden Sicherungsversionen angefangen mit der Version der beschädigten Datei bis zur nächsten vollständigen oder differenziellen Sicherung verloren.
29. Die Startversion von R-Drive Image zeigt meinen externen USB-Datenträger mit dem Dateisystem NTFS als schreibgeschützt an. Und ich kann die Abbilddateien darauf nicht speichern, obwohl mein Windows-Computer problemlos Daten darauf schreiben kann. Was soll ich tun?Allem Anschein nach wurde Ihr USB-Wechseldatenträger nicht richtig vom Windows-System getrennt. Er konnte zum Beispiel einfach aus dem Computer herausgezogen und nicht über das Symbol "Hardware sicher entfernen" in der Systemtaskleiste entfernt worden sein.
Wenn ein USB-Gerät mit dem Dateisystem NTFS aus dem System entfernt/ausgeworfen wird, speichert Windows darauf bestimmte Informationen, dass das Gerät richtig entfernt wurde. Der Startdatenträger von R-Drive Image basiert auf Linux - einem anderen (kostenlosen) Betriebssystem. Linux kann nicht Daten auf NTFS-Datenträger schreiben, die nicht richtig entfernt wurden. Windows kann das aber. Das ist der Grund, warum die Startversion von R-Drive Image Ihren USB-Datenträger als schreibgeschützt sieht, während Windows darauf beliebige Daten speichern kann.
Um dieses Problem zu lösen, gehen Sie folgenderweise vor:
* Schließen Sie den USB-Wechseldatenträger an einen Windows-Computer an und entfernen Sie ihn richtig, indem Sie das Symbol "Hardware sicher entfernen" aus der Systemtaskleiste benutzen.
Manchmal kann ein Windows-System ein USB-Gerät gar nicht abhängen. In diesem Fall wird dem Benutzer folgende Meldung angezeigt: "USB-Massenspeichergerät kann jetzt nicht entfernt werden. Versuchen Sie es erneut später". In diesem Fall sollten Sie Folgendes tun:
* schließen Sie den USB-Wechseldatenträger an den Windows-Computer an und fahren Sie den Computer herunter, ohne den USB-Datenträger herauszuziehen. Beim Herunterfahren MUSS Windows alle angeschlossenen USB-Geräte korrekt abhängen. Das ist eine verbindliche Aktion beim Herunterfahren des Systems.
Wenn auch das nicht hilft, so ist entweder etwas mit Ihrem Windows-Computer oder mit dem USB-Datenträger nicht in Ordnung.